7 Tipps zum Energie sparen für alle, die wenig Zeit haben

Energie sparen hilft nicht nur der Umwelt, sondern schont auch das Haushaltsbudget. Wer jedoch wenig Zeit dafür hat, sollte es mal mit diesen 7 ganz einfachen Tipps zum Energiesparen probieren.

Energie sparen: 7 Tipps für alle, die wenig Zeit haben
Foto: © whyframestudio / iStock / Thinkstock

Verpassen Sie Ihren Händen nur noch kalte Duschen

Die Hände werden nur mit warmem Wasser sauber und frei von Bakterien oder Krankheitserregern? Falsch, Seife und kaltes Wasser sind zum Händewaschen völlig ausreichend. Wichtiger ist die Länge von etwa 20 Sekunden, um die Hände richtig zu waschen, nicht aber die Wassertemperatur. Wer hier auf das warme Wasser verzichtet – das sowieso meist ewig braucht, bis es eine vernünftige Temperatur hat – kann so jede Menge Energie sparen.

So richtig Wasser sparen können Sie aber noch einfacher – und zwar mit speziellen Aufsätzen für Ihre Wasserhähne. Einfach günstig kaufen, aufschrauben und ganz von alleine bis zur Hälfte des Wassers sparen.

Machen Sie öfter mal die Schotten dicht

In der kalten Jahreszeit ist es oft drausssen noch dunkel, wenn wir aus dem Haus gehen und schon wieder dunkel bei unserer Rückkehr. An solchen Tagen können Sie ruhig mal die Rollläden, Jalousien und schwere Vorhänge auch tagsüber verschliessen. Denn über die Fenster und Balkontüren geht viel Energie verloren. Eine zusätzliche Dämmung hilft daher, weniger Wärme entweichen zu lassen.

Drehen Sie die Heizung nicht zu weit runter

Tagsüber nicht zuhause? Dann drehen viele vor dem Verlassen der eigenen vier Wände die Heizung ganz runter. Wenn man dann abends nach Hause kommt, werden die Heizungkörper wieder kräftig aufgedreht. Leider spart diese Heizmethode nicht, sie verbraucht sogar eher mehr Energie.

Es lohnt sich hingegen, die Heizung um einige wenige Grad herunterzudrehen. So sind die Räume nicht völlig ausgekühlt und, kommt man nachhause und dreht die Heizung wieder auf die Wunschtemperatur, dann sind die Räume schnell wieder aufgeheizt.

Wenn Sie keine Lust haben, das selbst zu machen, überlassen Sie es einfach dem digitalen Heizungsregler. Damit können Sie die gewünschte Raumtemperatur zur jeweiligen Tageszeit eingeben. Er dreht die Heizung dann automatisch rauf oder runter, um die entsprechende Temperatur zu erreichen.

Lassen Sie mal ordentlich Dampf ab

Die Heizung wird irgendwie nicht mehr richtig warm oder macht Geräusche? Dann könnte es Zeit sein, die Heizkörper mal wieder zu entlüften. Der Grund: Wenn Luft im Heizkörper ist, dann kann das Heizungswasser selbst bei höchster Einstellung den Heizkörper nicht mehr richtig aufwärmen.

Eine Heizung entlüften ist ganz einfach. Hierzu wird entweder mit einer Zange oder einem speziellen 6-Kant-Schlüssel das Heizungsventil sachte aufgedreht, bis die Luft entweicht. Wenn nach der Luft die ersten Wassertropfen kommen, ist die Heizung entlüftet. Tipp: Einfach eine Tasse oder Schüssel unter das Ventil halten, dann kommt kein Wasser auf den Boden.

Schalten Sie in den Ferien einfach mal ab

Sie gehen in die Ferien und nach dem Packen wird schnell zum Zug geeilt oder ins Auto gesprungen. Die Vorfreude ist gross. Vergessen Sie dabei aber nicht, alle unnötigen Elektrogeräte wie PC, Router, TV oder Radiowecker komplett auszuschalten, denn das spart richtig Strom. EnergieSchweiz rechnet, dass das schweizweite Ausschalten aller Elektrogeräte in den Ferien etwa 18‘000 Haushalte das ganze Jahr mit Strom versorgen könnte.

Verschaffen Sie dem Wasserkocher mehr zu tun

Der Elektroherd benötigt ganz schön lange, um einen Topf mit Wasser zum Kochen zu bringen. Viele warten daher auf warmes Wasser aus dem Wasserhahn, um damit dann schneller zu kochen. Für den Energie- und Wasserverbrauch ist das aber nicht sinnvoll – ebenso wenig was die Zeitersparnis angeht.

Besser: Den Wasserkocher nutzen, denn der heizt das Wasser schneller und energiesparender auf. Warum das aber beim Gasherd genau umgekehrt ist und weitere spannende Tipps, um richtig viel Energie zu sparen, finden Sie in dem Artikel 6 Tipps zum Strom sparen, die Sie bestimmt noch nicht kennen.

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann