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Nano-Technologie in Cremes und Textilien

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Die gesundheitlichen Auswirkungen von Nano-Partikeln auf den Menschen in Textilien oder Sonnencremes sind noch unklar. Schweizer Forscher haben jedoch nachgewiesen, dass die winzigen Teilchen sogar über die Plazenta in den Blutkreislauf des Ungeborenen gelangen können.

Mit der zunehmenden Verbreitung von Nanoprodukten wachsen die Bedenken über mögliche negative Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt.

Nano-Teilchen sind in Sonnencremes, Zahnpasta und sogar in Nahrungsmitteln vertreten. Foto: ©iStockphoto.com / visual7

Sie sind überall, diese feinsten Partikel. Gemeint sind Teilchen, die kleiner als hundert Nanometer sind, unsichtbar für unser Auge, denn der Durchmesser eines menschlichen Haares ist tausendmal grösser. Ein solcher Nanopartikel verhält sich in der Grösse zu einem Fussball in etwa so, wie dieser zur Erde. Sie fliegen durch die Luft, sie befinden sich in Textilien, in Körpercremes zur Hautpflege und werden auch Nahrungsmitteln zugesetzt. Ihre Eigenschaften als UV-Schutz oder zur Verminderung von Schweissgeruch sind beliebt und da keine Deklarierungspflicht besteht, ist dem Einsatz kaum Grenzen gesetzt. Doch niemand weiss, welchen Einfluss sie auf die menschliche Gesundheit haben.

Nanomaterialen können über die Körperöffnungen direkt in den Körper aufgenommen werden, also zum Beispiel durch Einatmen oder Verschlucken. Schweizer Forscher haben dieses Jahr erstmals nachweisen können, dass sie gar in der Lage dazu sind, von der Mutterplazenta bis in den Blutkreislauf eines ungeborenen Kindes zu gelangen.

Wissenschaftler der Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa in St. Gallen haben zusammen mit Medizinern des Universitätsspitals Zürich das dafür entscheidende Organ, die menschliche Plazenta, untersucht. Sie stellt durch eine Filterfunktion sicher, dass der Fötus mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird, aber auch, dass sich die Blutkreisläufe nicht vermischen. Die Forscher wollten wissen, ob diese Nanopartikel die Plazentabarriere überwinden können.



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