Holzbau der Superlative: So cool wird Växjös neues Zentrum

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Das südschwedische Växjö gilt als eine der grünsten Städte Europas. Dass sie den Titel verdient, beweist auch ihre neue Attraktion im Stadtzentrum, die fast komplett aus Holz und Glas besteht.

Bauen mit Holz: Ansprechende Stadthalle von White Arkitekter
Foto: © Tegmark / White Arkitekter

Ein «Wohnzimmer» im Zentrum nennen die verantwortlichen Planer des Architekturbüros White Arkitekter ihren spannenden Entwurf für Växjö. Die Stadt ist bekannt für ihre Umweltfreundlichkeit und gilt als führend in der CO2-Reduzierung.

Mitverantwortlich hierfür ist unter anderem die ökologische Bauweise, die im Stadtgebiet den Ton angibt. In diesem Stil soll auch der neue Bahnhof mit angehängtem Rathaus entstehen – und zwar hautpsächlich aus dem nachhaltigen Baustoff Holz und riesigen Glasflächen.

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Alles unter einem Dach – so sieht der nachhaltige Bau von innen aus

Die südschwedische Stadt Växjö plant eine 14'000 m2 grosse Holzkonstruktion, die als Bahnhof und Rathaus dienen soll. Nach dem Motto «alles unter einem Dach» entstehen in dem Gebäude ein Touristenbüro, eine Ausstellungsfläche, ein Warteraum, Cafes, Shops, Meeting-Räume und moderne Arbeitsplätze für Angestellte der Stadt. Bei der Planung des Baus spielt Nachhaltigkeit eine grosse Rolle – nicht nur wegen der Wahl des Baustoffes Holz. Foto: © Tegmark / White Arkitekter

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Bauen mit Holz ganz gross: So nachhaltig wird das Projekt

In dem Bau werden in gemütlicher Atmosphäre Cafés und Shops, ein Ausstellungsbereich sowie eine Touristeninformation zum Verweilen einladen. Das spezielle Design des nachhaltigen Projekts sorgt nicht nur für einen möglichst geringen Verbrauch an Baumaterial. Es ist auch darauf ausgelegt eine schnelle Konstruktion zu ermöglichen und wenig Abfall anfallen zu lassen. Zudem entsprechen die Gebäude den strengen schwedischen Richtlinien BREEAM für Niedrigenergiehäuser.

Das Material Holz findet sich dabei nicht nur im Inneren, sondern auch im Aussenbereich wieder, wo es etwa Übergänge und eine Brücke entstehen lässt. 2019 soll das gigantische Projekt bezugs- und besuchsfertig sein.

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann