Elektrovelo

Die Schweizer lieben das Elektrovelo. Es ist die energieeffiziente Alternative für den Weg zur Arbeit, kann für Fahrspass selbst in bergigen Gegenden sorgen und macht das Radfahren im Alter und bei wenig Fitness möglich. Es wird in zwei Geschwindigkeitsklassen unterschieden.

Das energieeffiziente Elektrovelo
Foto: © Sabine Thielemann / iStock Editorial / Thinkstock

Elektrovelo: Energieeffiziente Mobilität im Alltag

Der Mirkozensus 2000, eine Untersuchung zur Verkehrsmittelnutzung der Schweizer weist aus, dass 70 Prozent der arbeitenden Bevölkerung lediglich zehn Kilometer oder weniger Distanz zum Arbeitsplatz zurücklegen müssen. Hierbei ein Elektrovelo zu nutzen wird bei den Schweizern immer beliebter. Die Nutzung eines Elektrovelos ist nicht nur preislich attraktiv - Topten-ch beziffert die Kosten für eine Ladung des Akkus auf etwa zehn Rappen -, es schont auch die Umwelt. Denn der Energiebedarf entspricht etwa 0,1 Liter Benzin auf 100 Kilometer.

Elektrovelo: zwei Klassen der Mobilität

Grundsätzlich wird das Elektrovelo oder E-Bike in zwei Geschwindigkeitsklassen unterteilt. Die leistungsärmeren fahren bis zu 25 Km/h, die leistungsstärkeren schaffen 25 Km/h und mehr. Grundsätzlich dürfen in der Schweiz Elektrovelos ab 14 Jahren gefahren werden. Bis zum 16. Lebensjahr ist dann allerdings ein Mofa-Führerschein nötig. Ab dem 16. Lebensjahr entfällt diese Pflicht, handelt es sich um ein Elektrovelo mit einer Leistung von bis zu 25 Km/h. E-Bikes mit mehr Leistung benötigen ein Nummernschild und gelten als Mofa. Für die meisten Fahrten mit einem Elektrovelo in der Stadt sind die kleineren akkugetriebenen Zweiräder ausreichend. E-Bikes mit Anhänger sind der ideale Autoersatz und für kleine Transporte oder den Einkauf bestens geeignet. Es gibt aber auch spezielle Transport-Elektrovelos, die eine kleine Ladefläche haben.

Mit dem Elektrovelo auch bei geringer Fitness radeln

Mit einem Elektrovelo ist nicht nur der fitte Schweizer umweltfreundlich unterwegs. Gerade weniger sportliche oder ältere Schweizer setzen auf die elektrisch unterstützten Fahrräder. Als Faustregel gilt, dass die eingesetzte Muskelkraft in etwa verdoppelt wird beim Fahren eines Elektrovelos. Und, wird es anstrengend, so kann der E-Bike-Lenker auch komplett auf die elektrische Antriebskraft zählen.

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