Elektro-Auto

Viele wissen nicht, dass das Elektro-Auto einst das am häufigsten auf Schweizer Strassen bewegte Fahrzeug war. Die ersten Anfänge datieren auf etwa 1881. Nur die schweren Akkus, lange Ladezeiten, kurze Reichweiten und das billige Antriebsmittel aus Erdöl, das Benzin, verdrängte das Elektro-Auto von Schweizer Strassen. Heute ist es wieder im Kommen.

Das Elektro-Auto ermöglicht das emissionslose Fahren. Foto: © iStokphot / Thinkstock
Das Elektro-Auto ermöglicht das emissionslose Fahren. Foto: © Anthony Brown / iStock / Thinkstock

Das Elektro-Auto und seine Ursprünge

Gleich nach den dampfgetriebenen Fahrzeugen war das am häufigsten gebaute Auto ein Elektro-Auto. Die Anfänge datieren auf das Ende des 19. Jahrhunderts, als mit Strom betriebene Fahrzeuge, wenn auch noch selten, das Strassenbild in der Schweiz und Europa prägten. Erst die spätere Entwicklung des benzinbetriebenen Verbrennungsmotors verdrängten die reichweitenschwachen, im Unterhalt wesentlich teureren Elektro-Autos. Der Siegeszug der Benzinfahrzeuge begann ab etwa 1900.

Elektro-Auto heute

Das Elektro-Auto erfährt in den letzten Jahren eine Renaissance. Zwar findet die Mehrheit der Schweizer nach einer Mobilitätsstudie die Elektrofahrzeuge gut, jedoch werden sie kaum in der Schweiz, in Europa und letztlich auf der ganzen Welt gekauft. Der Grund ist oftmals der höhere Preis und die vermeintlich geringe Reichweite. Letzteres kann strenggenommen aber kein Argument sein, denn 70 Prozent der Schweizer haben beispielsweise nur 10 Kilometer oder weniger einfache Strecke zur Arbeit zurückzulegen. Zudem fährt der Schweizer laut der sogenannten Mikrozensus-Studie im Schnitt 37 Kilometer am Tag. Eine Reichweite, die alle Elektro-Autos weit übertreffen. Derzeit sind mehrere hundert Elektro-Autos in der Schweiz zugelassen.

Elektro-Auto und die strombetriebenen Alternativen

Zwar kann sich das rein elektrisch betriebene Fahrzeuge heute auf dem Automarkt noch nicht durchsetzen. Fahrzeuge mit elektronischer Unterstützung sind indes mehr und mehr beliebt. Insbesondere Hybrid-Fahrzeuge, die einen Teil der Antriebsenergie aus der Bremskraft gewinnen, erfreuen sich steigender Beliebtheit. Hier werden gerne Plug-in-Hybride gewählt. Diese Weiterentwicklung der Hybrid-Fahrzeuge kann auch an der Steckdose aufgeladen und damit die rein elektrisch gefahrene Reichweite steigern.

Einen Schritt weiter geht der Range Extender. Hier setzen Fahrzeughersteller wie Opel mit dem Modell Ampera hauptsächlich auf rein elektrischen Antrieb. Um die Reichweite zu steigern kann ein kleiner Verbrennungsmotor die Akkus des Fahrzeuges wieder aufladen.

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