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Schub fürs Auto von morgen

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Strom und Erdgas gehören zu den Treibstoffen der Zukunft. Dank einer rasch wachsenden Palette attraktiver Modelle stellen Erdgas- und Elektroautos eine ebenso kostengünstige wie umweltschonende Alternative zu Benzin und Diesel dar.

Auto fahren und dabei die Umwelt schonen.

Mit Erdgasautos fahren Sie umweltschonend durch die Gegend.

200 US-Dollar pro Fass - diesen Ölpreis hält die Bank Sarasin in Zukunft für möglich. Damit ist für manchen klar, dass er sich schon bald kein herkömmliches Auto mehr leisten kann. Als Alternativen zu Benzin und Diesel stehen Erdgas, Biogas, Elektrizität, Wasserstoff, Brennstoffzelle, Sunfuel, Biodiesel und Hybridantriebe zur Debatte. So verkehrte beispielsweise auf den Basler Strassen im letzten Herbst ein mit Wasserstoff betriebenes Reinigungsfahrzeug im Testbetrieb. «Doch diese Antriebsart ist - genau wie Brennstoffzellen - für Privatautos heute noch nicht verfügbar», sagt Stephan Krähenbühl, Produktmanager Mobilität der IWB.

Photovoltaik als Zubehör

Hingegen kann man insbesondere Erdgasautos und sogar einige Elektromobile als Option prüfen. Denn seit Kurzem sind erste Elektroautos für den Privatgebrauch auf dem Markt. Für Furore sorgte etwa der Börsengang des Sportmobilbauers Tesla, dessen elektrische Strassenflitzer auch hierzulande erhältlich sind. Dagegen gibt es den Lampo 2 des Tessiner Elektromobilentwicklers und Designers Marco Piffaretti nur als Prototypen. Dieser mit Lithium-Polymer-Akkus betriebene Roadster wartet mit stolzen 408 PS und 200 Kilometern Mindestradius auf und dient zur Demonstration des modernsten Stands der Technik. «Bis in zehn Jahren könnten15 Prozent der Autos auf unseren Strassen mit Strom fahren», schätzt Piffaretti. Doch brauche es dazu landesweite Förderprogramme wie bei den Minergiegebäuden. Neben exklusiven Elektrosportwagen sind mit dem Twingo Elettrica und dem Think City bereits auch wendige Stadtmobile erhältlich. Im Frühling wurden Genfer Auto-Salon weitere Elektro-PWs lanciert, etwa der Mitsubishi i MiEV, der Peugeot i-On und der Nissan Leaf. Piffaretti:«Aus ökologischer Sicht macht die Umstellung des Privatverkehrs auf Elektroautos besonders Sinn, wenn der Antriebsstrom umweltschonend erzeugt wird.» Aus diesem Grund entwickelte der Tessiner Tüftler als Zubehör für seinen Lampo eine Photovoltaik-Anlage, die Ökostrom für 100 000 Fahrkilometer pro Jahr liefert. Doch auch ohne Photovoltaik hat es in Europa genügend Strom zur Betankung von Elektromobilen - insbesondere nachts. Dann ist sogenannte Bandenergie in grossen Mengen günstig verfügbar; zum Beispiel kostet beim Mitsubishi i MiEV eine Batterieaufladung für 150 Kilometer Reichweite im Niedertarif bloss einen Franken.

Für viele könnte dies durchaus ein Kaufargument sein. «Doch statt überstürzt ein Elektromobil anzuschaffen, sollte man zuerst verschiedene Modelle mieten und sich ein eigenes Urteil bilden», rät Piffaretti. Erfahrungen für die Gestaltung des Elektromobilzeitalters sammelt man demnächst auch bei den Industriellen Werken Basel (IWB) Die IWB sind Partner des Pilotprojekts «Emobilität- Basel», mit dem die neuesten Elektrofahrzeuge in den nächsten vier Jahren getestet werden sollen.

Über 40 Erdgasmodelle

Bereits deutlich weiter ist man beim Erdgas. Mit landesweit über 8000 Fahrzeugen und mehr als 120 Tankstellen ist diese Technologie bestens eingeführt. Die Vorteile liegen auf der Hand: weniger CO2-Ausstoss, geringe Ozonbildung, fast kein Feinstaub sowie zehn Prozent Biogasanteil im Schweizer Treibstoffnetz. Zudem ist Erdgas als Treibstoff fast ein Drittel günstiger als Benzin und Diesel. Und nicht zuletzt werden von vielen Erdgasversorgern attraktive Förderbeiträge ausgerichtet. Abstriche bei Technik und Design müssen Erdgasfahrer heute keine mehr machen. Krähenbühl: «Moderne Erdgasautos stehen Benzinern und Dieselfahrzeugen weder bei der Leistung noch in puncto Sicherheit nach; und bei einer Palette von über 40 Erdgasautos findet jeder Mann und jede Frau sein bzw. ihr passendes Modell.»

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Quelle: IWB Industrielle Werke Basel

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