Randen im Check: Wie gesund sind die Powerrüben wirklich?

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Randen sind richtig gesund, oder? Was in der roten Rübe so alles steckt, welche überraschenden Wirkungen einige ihrer Inhaltsstoffe haben und wie Sie das Wurzelgemüse am besten verwenden.

Wie gesund sind Randen wirklich?
Foto: © LarisaBlinova / iStock / Thinkstock

Geerntet wird die rote Rübe von etwa Juli bis weit in den Herbst hinein. Da sich die Rande ausgezeichnet lagern lässt, ist sie aber fast das ganze Jahr über frisch und regional aufgezogen zu kaufen. Darüber hinaus kommt das Wurzelgemüse vorgegart in unzähligen Formen daher – wie etwa als Saft oder in Scheiben geschnitten im Glas.

Die Rande schmeckt zwar nicht jedem, gilt aber als extrem wertvoll auf dem Speiseplan. Und genau das ist sie auch. Jede Menge Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe machen die Knolle zum Highlight auf dem Teller.

Die Farbe macht's: Warum das Rot der Rande gesund ist

Eine Power-Zutat von Randen findet sich in dem so hartnäckig färbenden Saft. Wie auch bei Brombeeren oder schwarzen Johannisbeeren, gibt das Rot einen Hinweis auf den wertvollen Inhaltsstoff Betain. Dieses schützt beispielsweise vor Arterienverkalkung und senkt damit das Risiko eines Herzinfarkts.

Zudem unterstützt der Saft die Leber und stärkt die Galle. Und selbst für eine bessere Laune soll das Rot in der Rande sorgen. Eine Studie mit Radsportlern belegt darüber hinaus, dass Betain die Leistung steigern kann. Die Sportler nahmen es täglich zu sich, was eine Erhöhung ihrer Leistung um 3,3 Prozent zur Folge hatte. Mehr dazu in dem Beitrag «Muskeln durch Randensaft: Nur ein Glas macht schon stärker».

Doch es steckt noch mehr Gutes in der Rande

Folsäure, Vitamin B und Eisen lassen das Herz gesünder schlagen und tragen zur Blutbildung bei. Weiterhin enthält die gesunde Rande Vitamin A und C, Magnesium, Phosphor, Jod, Kalzium sowie Kalium. Alles wichtige Mineralstoffe, die dem Wurzelgemüse viel Power geben.

Durch ihre wertvollen Inhalte hat die Rande auch einen positiven Effekt auf Bluthochdruck und Blutzucker. Daher ist sie für Diabetiker ein ideales gesundes Gemüse. Dieser Einfluss soll sogar so weit reichen, dass sich dadurch überschüssige Fettpolster abbauen. Die Rande wirkt sich aber auch positiv auf die Darmkrebsprävention aus und stärkt ganz allgemein das Immunsystem.

Ob roh oder gekocht: Randen sind vielseitig einsetzbar

Am meisten profitieren Sie von der Power des roten Wurzelgemüses, wenn Sie es roh essen. Ideal passt es etwa in einen schönen Wintersalat oder einen frischen Smoothie. Roh in Scheiben geschnitten, werden die gesunden Randen im Backofen zu knackigen Gemüsechips.

Um sie zu kochen, landen Randen einfach in einem Topf mit heissem Salzwasser. Mehr dazu in dem Beitrag «Für Farbe auf dem Teller: So kochen Sie Randen am besten». Sind die Randen gekocht und geschält, lassen sie sich ebenso vielseitig verwenden. Gewürfelt im Salat, eingekocht süss-sauer als herzhafte Beilage, in Scheiben als Auflauf und vieles mehr. Hier finden Sie Rezepte und weitere Ideen für das Wurzelgemüse: «Ran an die Randen: Rezepte für die rote Powerrübe».

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann