Mit dem Trend Clean Eating gesund und nachhaltig essen

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Anhänger des Clean Eating setzen auf frische und unverarbeitete Lebensmittel. Fast Food und Fertiggerichte sind dagegen tabu. Warum das ebenso gesund wie nachhaltig ist und eigentlich nur weglässt, was sowieso nicht ins Essen gehört.

Clean Eating: Welche Regeln der Trend hat und wie gesund er ist
Foto: © Martinina / iStock / Thinkstock

Das ist laut Regeln des Clean Eating tabu

Wenn Sie auf Fertiggerichte und Fast Food verzichten, sind Sie schon ganz gut dabei. Frei übersetzt bedeutet Clean Eating einfach eine reine oder saubere Art zu essen. So geht es im Grunde nur darum, Zusatzstoffe zu meiden.

Geschmacksverstärker, E-Nummern und andere künstliche Zusätze sind deshalb tabu. Eine einfache Faustregel für den Einkauf ist deshalb: Verpacktes aus dem Handel mit mehr als 5 Zutaten ist meist nicht «clean».

Zudem sollten Zucker und Weissmehl möglichst vom Speiseplan verschwinden, dagegen dürfen es gerne viel rohes Gemüse, Obst und sanft gegarte Speisen sein, die mit natürlichen Zutaten auskommen.

Was beim Clean Eating auf dem Speiseplan steht

Clean Eating hat wenig mit einer Diät zu tun, denn der Speiseplan ist damit relativ vielseitig. Auf idealerweise 6 Mahlzeiten verteilt, essen Sie dabei viel Gemüse, Obst und Salate, aber auch Fleisch, Fisch sowie diverse Vollkornprodukte. Aber eigentlich gehört zum Clean Eating praktisch alles, was nicht verarbeitet und möglichst frisch ist.

Das soll aber nicht heissen, dass alles als Rohkost auf den Teller kommt. Es geht dabei nur um die Auswahl der Zutaten. Wie Sie diese in der Küche nutzen, schreibt das Clean Eating nicht vor. Wer zusätzlich auf regionale und saisonale Lebensmittel achtet, isst dabei noch etwas «sauberer». Und das schont nicht nur die Umwelt, sondern bringt auch mehr Nährstoffe mit sich. Damit ist Clean Eating augewogener und gesünder als viele andere Ernährungstrends.

Auch wenn Sie gerne fett essen, sind Sie bei dieser Ernährung gut aufgehoben. Allerdings sollten es beim Clean Eating gesunde Fette, wie in Nüssen oder hochwertigen Speiseölen sein. Ungesättigte Fettsäuren ist hier das Stichwort. Im Gegensatz zu anderen Ernährungstrends sind Kohlenhydrate beim Clean Eating erlaubt. Allerdings sollten dann Pasta, Reis und Co. bestenfalls aus Vollkorn sein. Das Clean Eating kombiniert diese am liebsten mit eiweisshaltigen Lebensmitteln wie Fisch oder Ei.

Einzig für Morgenmuffel ist Clean Eating vielleicht nicht unbedingt etwas. Denn das Frühstück gehört bei diesem Ernährungstrend unbedingt dazu. Das soll den Stoffwechsel schon früh so richtig in Schwung bringen.

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann