
Die negativen und positiven Auswirkungen des Klimawandels werden nun in einem neuen Bericht dokumentiert. Weiterlesen
Was können wir von Chinas Klimapolitik erwarten? Weiterlesen

Wie lange kann Erdöl noch als Energielieferant dienen? Experte Daniel Ganser im Interview zum Peak Oil dazu, wie erneuerbare Energien aus der Krise helfen sollen. Weiterlesen
Die Schweizer Strom-Versorgung könnte bereits in 15 bis 25 Jahren mit nur geringen zusätzlichen Kosten ohne Atomkraft auskommen. Umweltverbände zeigen, mit welchen Massnahmen die Versorgung durch erneuerbare Energie möglich ist.
Die Energiewende in der Schweiz ist laut SES realisierbar.
Nur 0,1 Rappen pro Kilowattstunde oder 5 Franken pro Familienhaushalt und Jahr soll der frühzeitige Atom-Ausstieg der Schweiz kosten. Wie das funktionieren soll, haben Umweltverbände in zehn Bausteinen festgehalten. Durch die Bausteine soll ein möglichst schneller Ausstieg ermöglicht werden. «Das Restrisiko kann jeden treffen, wir müssen so schnell wie möglich von der Atomkraft wegkommen», sagt Jürg Buri, Geschäftsleiter der Schweizerischen Energie-Stiftung, an der Medienkonferenz zur Vorstellung der 10 Bausteine in Bern.
Zentral für die Stromwende sollen dabei zwei Ausgangspunkte sein. Zum einen gilt es, Energieeffizienzmassnahmen zu fördern und dadurch das Strom sparen attraktiver zu machen. Dadurch soll der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden. Zum anderen soll die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) ausgebaut werden. Damit soll die bisher relativ geringe Nutzung der Solar-Energie in der Schweiz vorangetrieben werden.
«Alle Bausteine für den Ausstieg liegen bereit. In der Schweiz sind die nötigen Produktionspotenziale bei neuen erneuerbaren Energien und den Effizienzmassnahmen vorhanden, ökologisch verträglich und wirtschaftlich», wird Kaspar Schuler, Leiter Klima und Energie bei Greenpeace in der Medienmitteilung der SES zitiert. «Es spricht alles dafür, nichts dagegen.»
Die zehn Massnahmen der Umweltverbände sollen für die Schweiz einen Atom-Ausstieg bis 2035 gewährleisten. Dass die Strom-Versorgung ausschliesslich durch erneuerbare Energie realisiert wird ist laut Schuler ein ambitioniertes aber nicht unerreichbares Ziel. Damit die Energiewende jedoch tatsächlich sinnvoll ist, dürfe diese die Umwelt nicht zusätzlich belasten. Laut Rico Kessler, Leiter Politik und Internationales von Pro Natura, sei dies auch nicht notwendig: «Die ökologischen Potenziale der erneuerbaren Energien sind gross genug» sagt er gegenüber der SES, «Was fehlt, sind eine verlässliche Planung und klare Standortkriterien.»
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, dann abonnieren Sie doch unseren nachhaltigleben-Newsletter. Jede Woche weitere nützliche Artikel, Tipps und Veranstaltungshinweise
Gewinnen Sie 1 von 4 Wochen Familienferien im Gesamtwert von 10.000 Franken!
Versprechen an die Generation von morgen
Mit verbindlichen Versprechen zu Gesundheit, Konsum, Mitarbeiter, Umwelt und Gesellschaft engagiert sich die Migros für die zukünftige Generation. ...>