
Die Fischratgeber von Greenpeace und WWF geben Empfehlungen ab, welche Fischsorten Sie kaufen sollten, damit die gefährdeten Fischarten geschont bleiben. Weiterlesen

Die Migros gibt zehn neue Versprechen für die Zukunft an die Jugend von heute. Darin verspricht sie unter anderm mehr nachhaltigen Fisch und Recycling. Weiterlesen

Was ist dran am Biofisch aus ökologischer Aquakultur? Nachhaltiger Fisch hat festes, geschmackvolles Fleisch. Mehr über die Bio-Fischzucht lesen Sie hier. Weiterlesen
In Naturbecken tummeln sich Bio-Forellen gesund und munter: Das beschreibt in wenigen Worten die Bio-Aquakultur. Die strengen Bio Suisse-Richtlinien setzen Grenzen, doch nicht alle ökologischen Fischzuchten erreichen auf gleichem Weg ihr Ziel. Bei der Fischzucht Flückiger helfen Mikroorganismen.
Wer sich bewusst für Bio-Forellen entscheidet, schmeckt die Qualität. Foto: © andreshka - Fotolia.com
Roland Flückiger ist Fischzüchter seit Kindesbeinen an. Damals begleitete er seinen Vater in Gummistiefeln, der die Forellenzucht in Uerkheim bereits Anfang der sechziger Jahren gründete. Heute trägt er Größe 44 und ist für das Wohl von mehr als 30.000 Regenbogen- und Bachforellen verantwortlich. Füttern, kontrollieren, putzen, pflegen, Berichte verfassen, verarbeiten und verkaufen – in einer Bioforellenzucht gibt es selten freie Tage. Dennoch kann sich Roland Flückiger nichts anderes vorstellen – er fühlt sich wohl, so wie seine Fische im Wasser.
Garantierte Qualität: Forellen aus nachhaltiger Zucht. Foto: © Flückiger
Die Geschichte der Biofischzucht Flückiger begann vor über 50 Jahren mit 5.000 Eiern der Starnberger Regenbogenforelle, die ihren Weg nach Uerkheim auf Heu und Eis gebettet fanden. Bis heute setzt sich deren Linie fort, da das Ehepaar Flückiger die Muttertiere nach strengen Kriterien auswählt, um die rassetypischen Merkmale und die Genvielfalt zu erhalten. In der Winterzeit, von Dezember bis März streicht man den laichreifen und mit Nelkenöl betäubten Mutterfischen die Eier ab. In Brutgläsern entwickeln sich nach etwa 50 Tagen aus den befruchteten Fischeiern kleine Larven. Die kleinen Forellenbrütlinge setzt Roland Flückiger nach dem Schlüpfen in die Becken des Bruthauses um. In der ersten Zeit sind diese Fische «Selbstversorger». Erst kurz bevor der eigene Dottersack aufgezehrt ist, beginnt der Fischzüchter mit der Anfütterung. Nach dem Umzug ins Rundstrombecken haben die jungen Forellen Zeit zum Wachsen. Wenn sie acht Zentimeter oder grösser sind, bringt man diese dann in die Naturteiche aus.
Der Familienbetrieb Flückiger ist idyllisch zwischen Hügeln und Wald eingebettet. Bis zu zehn Tonnen Speisefisch (Regenbogenforellen) und eine noch grössere Menge an Besatzfischen (Bachforellen) schwimmen in zehn Naturweihern und weiteren Rund- und Aufzuchtbecken. Das klare Wasser kommt von drei eigenen Quellen und dem nahen Schäferenbächlein. «Wir arbeiten ausschliesslich naturnah und chemiefrei und seit neun Jahren biozertifiziert» erklärt Roland Flückiger. Dabei wird der Züchter von mikroskopisch kleinen, effektiven Mikroorganismen, kurz EM, unterstützt. Durch eine einwöchige Fermentierung werden die mikroskopisch kleinen, aber sehr nützlichen Lebewesen aktiviert. Da sich das Wasser auf natürliche Weise austauscht, wird den Weihern täglich EM in flüssiger Form zugegeben.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, dann abonnieren Sie doch unseren nachhaltigleben-Newsletter. Jede Woche weitere nützliche Artikel, Tipps und Veranstaltungshinweise
Versprechen an die Generation von morgen
Mit verbindlichen Versprechen zu Gesundheit, Konsum, Mitarbeiter, Umwelt und Gesellschaft engagiert sich die Migros für die zukünftige Generation. ...>