Weitere Artikel

Nachhaltigkeit im Beruf: Weiterbildungsangebote sind gefragt

a | A
Drucken

Ohne Nachhaltigkeit kommt heute kein Gewerbe mehr aus, doch nur wenige Berufstätige besitzen eine Ausbildung in diesem Bereich. Somit ist das Interesse an Weiterbildungen riesig und das Angebot wächst stetig. Wer einen Kurs belegt, kann so seinen Job sichern.

WeiterbildungNachhaltigkeit_300x200

Praxisorientierte Ausbildungen helfen, dass ökologische Grundsätze direkt im Beruf umgesetzt werden.

Nachhaltigkeit reicht in jeden Arbeitsbereich hinein. Und auch wenn es vielleicht noch nicht auf dem Pflichtprogramm jedes Unternehmens steht, kommt keines um diese Fragen herum. Klug ist deshalb derjenige Mitarbeitende, der sich früh um eine Nachhaltigkeits-Weiterbildung kümmert. Denn hier Bescheid zu wissen, kann den Arbeitsplatz sichern oder helfen, einen neuen zu finden. Eine Studie des Bildungszentrums WWF zeigt, dass bis 2015 zusätzliche 30.000 bis 40.000 neue ökologische Stellen entstehen. Und hierunter sind auch solche, die beispielsweise im Tourismusbereich liegen, aber auf eine nachhaltige Note im Sinne der grünen Wellness-Linie Wert legen - oder Pädagogik abdecken und sich dabei auf nachhaltige Bildung konzentrieren. Der Ausbildungsbereich passt sich dieser veränderten Berufsbilder an und bietet unterschiedlichste Weiterbildungen an.

Ökologische Grundsätze im Job umsetzen

Das Bieler Bildungsinstitut sanu beispielsweise legt Wert auf eine praxisorientierte Ausbildung, die Berufsleute zu ökologischem Wirken in ihrem bisherigen Beruf befähigt. Dabei erstellt, realisiert und evaluiert die sanu Bildungsangebote im Dienste der nachhaltigen Entwicklung. «Wir stützen uns dabei auf langfristige Strategien und Visionen. Ziel unserer Weiterbildungsangebote ist es, dass die Teilnehmenden das Gelernte direkt in ihrem Beruf anwenden und damit Wirkung auf Gesellschaft und Umwelt ausüben», sagt Désirée Schmid, Kommunikationsplanerin bei sanu. Gemäss dem Bildungsinstitut werden nachhaltige Werte vor allem bei Konsumgütern gefördert, also in Branchen wie Spielzeug, Lebensmittel, Textilien oder Kosmetika. Aber auch in der Energie- und Mobilitätsbranche sowie in der Land- und Forstwirtschaft ist Nachhaltigkeit nicht mehr wegzudenken. «In absehbarer Zukunft wird es diesbezüglich viele neue Jobs und Ausbildungen geben. Wir organisieren beispielsweise Weiterbildungen zum nachhaltigen Anlageberater, zum Sozialmanager in Unternehmen oder zum naturnahen Touristiker», so Schmid.

Wohin der Bereich wächst, das versucht die sanu in Zusammenarbeit mit weiteren Schweizer Bildungsinstitutionen herauszufinden. «Wir arbeiten zurzeit daran, die Entwicklung des Umweltbildungsmarktes in der Schweiz aufzuzeigen. Aber wir können heute schon sagen, dass gerade in der universitären Ausbildung ein enormer Zulauf herrscht.»



Newsletter

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, dann abonnieren Sie doch unseren nachhaltigleben-Newsletter. Jede Woche weitere nützliche Artikel, Tipps und Veranstaltungshinweise

nach oben

Nachhaltige Neuigkeiten
Kräuterspirale selber bauen

Kräuterspirale selber bauen

In der Kräuterspirale pflanzen Sie viele Gewürze auf kleinem Raum. Hier finden Sie eine Anleitung zum Bau Schritt für Schritt mit Bildern. mehr

 

Advertorial IWB: Energiespartipp

Energiespartipp: Kochen Sie Wasser im Wasserkocher

Kochen Sie Wasser im Wasserkocher

Hier geht es zum Energiespartipp

 

Vegan und gesund leben

Vegand und gesund leben

Was essen Veganer eigentlich zum Frühstück - ganz ohne Butter, Milch und Ei? Das und viele gute Tipps für den Einstieg in ein veganes Leben hat Sandra Weber, Gründerin des veganen Frühstückcafés «Vlowers», Femininleben.ch verraten. »

 

Supporting Partner
  • IWB
  • Migros

 

Institutionelle Partner
  • Öbu
  • Pusch
  • Nachhaltige Geldanlagen
  • Swissolar
  • Minergie
  • ETH Zürich - Eidgenössische Technische Hochschule Zürich