Welche ungiftigen und giftigen Spinnen gibt es in der Schweiz?

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Eigentlich sind die Spinnen in der Schweiz nützliche Helfer in der Natur, wäre da nicht ihr schlechtes Image. Und obwohl es auch hier Giftspinnen gibt, Angst müssen Sie vor keiner haben.

Spinnen in der Schweiz: Die meisten Spinnen in der Schweiz sind für den Menschen ungefährlich.
Eine der ungefährlichen Spinnen in der Schweiz ist die Krabbenspinne. Foto: © Olaf Leillinger / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Spinnen in der Schweiz: Giftig sind sie alle

Die gewöhnlichen Spinnen lähmen oder töten ihre Beutetiere, meist Insekten, durch einen Biss mit ihren Kieferklauen. Dabei wird ein Gift abgesondert, das je nach Spinnenart unterschiedlich stark ist. Im Prinzip sind also alle Spinnenarten auch Giftspinnen.

Vor welchen Giftspinnen muss man sich vorsehen?

Von den über 900 einheimischen Arten von Spinnen in der Schweiz, die genaue Zahl ist nicht bekannt, geht keine wirkliche Gefahr für den Menschen aus. Fachleute meinen, dass nur die Bisse von 20 bis 30 Arten aller Spinnen in der Schweiz Symptome wie Schmerz oder Juckreiz verursachen können. Nur bei grösseren Exemplaren sind nämlich die Kieferzangen lang genug, um die menschliche Haut durchdringen zu können. Spinnen beissen den Menschen zudem nur, wenn sie sich bedroht fühlen und nicht fliehen können.

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Die Gartenkreuzspinne hat wohl jeder schon einmal gesehen

Die Gartenkreuzspinne ist eine der häufigsten Spinnen in der Schweiz. Sie ist in der freien Natur beinahe überall zu finden - ob in Gärten, Wiesen oder Wäldern. Ihre Beute fängt die Gartenkreuzspinne mittels ihres Netzes, in dem sich die kleinen Insekten verfangen und von der Kreuzspinne eingesponnen werden. Foto: © kruwt / iStock / Thinkstock

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Gefährlicher als einheimische Spinnen in der Schweiz können Giftspinnen sein, die aus tropischen Ländern eingeschleppt wurden. Wer den Verdacht hat, von einer exotischen Spinne in der Schweiz gebissen worden zu sein, fängt das Tier am besten in einem Glas und begibt sich zusammen mit dem Tier direkt zu einem Arzt.

So wirkt der Biss der häufigsten giftigen Spinnen in der Schweiz

Dornfingerspinne:

Symptome ähneln denen eines Bienenstichs, Kinder und Allergiker sollten einen Arzt aufsuchen - Vorkommen auf Wiesen in der Ostschweiz.

Wasserspinne, Hauswinkelspinne, Asselspinne, Kräuseljagdspinne, grössere Kreuzspinnen:

Symptome ähneln denen eines Mückenstichs, sie sind ungefährlich, verursachen leichte Schmerzen oder Juckreiz.

Im Spinnensteckbrief und auf araneae.unibe.ch finden Sie weiterführende Informationen zu den kleinen Krabbeltierchen.

Spinnen in der Schweiz: Sonderfall Zecken

Zecken gehören auch zu den Spinnentieren und sind prinzipiell ungiftig. Von ihnen können  jedoch Gesundheitsgefahren ausgehen. Mehr dazu in dem Artikel «Zecken - wie gefährlich sind sie in der Schweiz».