Mit nachhaltiger Bildung zur Energie-Selbstständigkeit

Advertorial - Dieses Projekt verfolgt das Ziel, Nachhaltige Energiebildung (NEB) in den Volksschulen des Toggenburgs einzuführen. Kinder und Jugendliche sollen so den bewussten Umgang mit Ressourcen lernen. Für ihr Engagement wurde die Initiative mit dem Zurich Klimapreis ausgezeichnet.

Bildung als Erfolgsfaktor auf dem Weg in die Energieselbststa?ndigkeit

Das Energietal Toggenburg – 12 Gemeinden von Wildhaus-Alt St.Johann bis Kirchberg, 46000 Einwohner – beabsichtigt bis 2034 die im Tal verbrauchte Energie aus erneuerbaren Quellen selbst zu produzieren und bis 2050 die 2000-Watt-Gesellschaft zu realisieren.

Der Förderverein Energietal Toggenburg setzt sich seit 2009 mit Weiterbildung, Sensibilisierung und Projektförderung für eine CO2-arme Energieversorgung ein. Das Projekt NEB ist ein wichtiger Schritt in Richtung Energieselbstständigkeit. «Wenn es gelingt, bei Kindern und Jugendlichen das Feuer für eine nachhaltige Energiezukunft zu entfachen, dann kann sie Realität werden», ist Thomas Grob, Präsident des Fördervereins Energietal Toggenburg, überzeugt. Dazu braucht es eine praxisnahe Energiebildung, denn hier sind neue Alltagskompetenzen gefragt.

Bildung als Erfolgsfaktor auf dem Weg in die Energieselbststa?ndigkeit

Ruedi Sterzing, Thomas Grob, Max Gmür, Norbert Stieger

Verhaltensveränderungen entstehen aus Erfahrungen, neuem Wissen und dem wachsenden Erkennen von Handlungsmöglichkeiten. Kinder und Jugendliche lernen die Zusammenhänge zwischen Energieproduktion, Energieverbrauch, Ressourcenaufwand und der eigenen Lebensgestaltung und tragen diese auch in ihrem Umfeld weiter.

Das Projekt NEB ist eine gemeinsame Initiative des Fördervereins Energietal Toggenburg sowie der Schulen Wattwil Krinau und Mosnang in Zusammenarbeit mit weiteren Bildungs- und Energiefachleuten sowie der Pädagogischen Hochschule St.Gallen. «Dieses Projekt ergänzt die bereits bestehenden Weiterbildungs- und Sensibilisierungstätigkeiten im Energietal», erklärt Norbert Stieger, Schulratspräsident der Schulgemeinde Wattwil Krinau. Der Stoffplan «Energie» wird mit eigens erarbeiteten Unterrichtsmitteln und dem Buch «Globis Reise in die Energiezukunft» ergänzt.

Authentische Schauplätze für die Energiezukunft

Mit dem Stoffplan «Energie» und den damit verknüpften Unterrichtsmitteln werden die Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen für den bewussten Umgang mit Ressourcen und für eine Reduzierung des persönlichen CO2-Ausstosses sensibilisiert. Schulzimmer und Energieplätze bilden die Kulissen für eine praxisnahe Wissensvermittlung. Mittels eines Controlling-Tools wird das Erreichen der Kompetenz, die Sensibilisierung der Lehrkräfte und die entsprechende Weiterbildung überprüft.

Zurzeit werden die NEB-Instrumente in den Schulen Wattwil Krinau und Mosnang getestet und nach einer Optimierung in den Schulen des Toggenburgs verbindlich eingeführt. Anschliessend sollen die NEB-Instrumente den Schulen im Kanton St.Gallen und in der Deutschschweiz zur Verfügung gestellt werden. Voraussetzungen für einen erfolgreichen Ausbau sind einerseits die Überzeugung der Lehrpersonen vom Mehrwert des Angebots sowie ein Bekenntnis zur nachhaltigen Energiebildung von Schulen und Behörden. Thomas Grob ist überzeugt: «Kinder, Jugendliche und Lehrpersonen sind Multiplikatoren in der Gesellschaft. Sie können Impulse für klimafreundliche Verhaltensänderungen setzen.»

Bildung als Erfolgsfaktor auf dem Weg in die Energieselbstständigkeit

Zum Juryentscheid für den Zurich Klimapreis: Die Jury lobte die geplante Verankerung auf allen Stufen der Volksschule und hebt die gelungene Einbettung in die übergeordneten Bemühungen des Energietals Toggenburg hervor. Die Jury erhofft sich mit der Auszeichnung dieses Projekts eine Vorbildwirkung auf andere Regionen.

Zurich Klimapreis Gewinner

Das Projekt Nachhaltige Energiebildung NEB gewann den Zurich Klimapreis Schweiz und Liechtenstein 2016 – eine Auszeichnung für innovatives, nachhaltiges Handeln mit dem Ziel, CO2-Emissionen zu reduzieren.

Es wurden ein Hauptpreis, drei Kategorienpreise sowie ein Sonderpreis für Start-ups verliehen. Mehr Informationen zu allen Gewinnern finden Sie unter www.klimapreis.zurich.ch.