3 Start-ups beim Klimapreis 2016 ausgezeichnet

Advertorial - Junge Unternehmen spielen eine wichtige Rolle bei Innovationen im Umweltbereich. Dies wurde an der Verleihung des Klimapreises 2016  wieder einmal deutlich. Drei von fünf Gewinnern waren Start-ups.

3 Start-ups beim Klimapreis 2016 ausgezeichnet
Hauptgewinner des Zurich Klimapreis 2016: Förderverien Energietal Toggenburg und Schulgemeinden Wattwil Krinau und Mosnang.

Am Dienstag 8. November  ging vor über 500 Besuchern in der Umweltarena in Spreitenbach die Verleihung des Zurich Klimapreises 2016  über die Bühne. Zum dritten Mal konnten sich Projekte und Firmen aus der ganzen Schweiz und Liechtenstein bewerben.

Von der Möglichkeit hatten die Innovatoren reichlich Gebrauch gemacht. 97 Projekte waren eingereicht worden, davon 40 von Start-ups. «Wir waren überwältigt von der Breite und Qualität der Projekte», sagte Jury-Präsident René P. Schwarzenbach an der Veranstaltung.

Noch grösser als der Anteil an den Eingaben war der Anteil der Jungunternehmen an den Gewinnern. Insgesamt gewannen sie 3 Auszeichnungen, die zusammen mit 75‘000 Franken dotiert waren.

3 Start-ups beim Klimapreis 2016 ausgezeichnet

Impressionen der Preisverleihung vom 8. November 2016 in der Umweltarena Spreitenbach.

Globi gewinnt den Hauptpreis

Das Energietal Toggenburg und seine 12 Gemeinden planen Grosses: Bis 2034 wird die im Tal verbrauchte Energie selber aus erneuerbaren Quellen produziert. Bereits heute arbeitet der Förderverein Energietal Toggenburg aktiv darauf hin. Mit dem Projekt «Nachhaltige Energiebildung» (NEB) hat er in den Schulen in Wattwil Krinau und Mosnang eine praxisnahe Energiebildung für die nächste Generation eingeführt.

Globi lehrt die Kinder in seinem neusten Buch «Globi und die Energie», warum sich das Klima verändert und was sie dagegen tun können. Die Idee für das Globi-Buch stammt vom Förderverein selber, der auch bei der Umsetzung des Inhalts beteiligt war.

Zweiter Eckpfeiler des Projekts NEB sind Besuche der sogenannten Energieplätze. Beim Wasserfall im Steintal oder am Flusskraftwerk in Dreien bei Mosnang lernen die Kinder alles rund um nachhaltige Energie.

3 Start-ups beim Klimapreis 2016 ausgezeichnet

Joachim Masur, CEO Zurich Schweiz, gratuliert den Gewinnern.

«Damit schaffen wir bei Kindern und Jugendlichen die Basis für verantwortliches Handeln und so für die Realisierung unserer Vision vom energieautarken Tal», sagt Thomas Grob, Präsident des Fördervereins. Mit diesem Projekt hat sich das Energietal Toggenburg das Preisgeld von 50‘000 CHF für den Hauptpreis des Zurich Klimapreises 2016 redlich verdient.

Joachim Masur, CEO Zurich Schweiz: «Es ist vorbildlich, wie auf sympatische Art und Weise mit Globi Wissen verankert und in der Praxis mit Beispielen aus der Natur verknüpft wird. Wir gratulieren dem Förderverein Toggenburg und der Schulgemeinde Wattwil Krinau herzlich zu dieser Leistung.»

Beim Sonderpreis für Start-ups heisst es «Je krümmer, desto besser»

Das Start-up «Zum guten Heinrich» verwertet das, was im Supermarkt nicht auf den Ladentisch kommt: krummes Obst und Gemüse. Daraus kreieren die Jungunternehmer vegetarische und vegane Catering-Menus für Firmen- und Privatanlässe im Raum Zürich.

«Damit leisten wir einen Beitrag zur Reduktion des Ressourcenverschleisses und zeigen den Menschen, dass non-konforme Nahrungsmittel einwandfrei und schmackhaft sind», sagt Lukas Bühler, Mitgründer des Start-ups.

Mit der «No Waste»-Idee zeichnet die Jury «Zum guten Heinrich» mit dem Sonderpreis für Start-ups mit einem Preisgeld von 25‘000 CHF aus.

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Sonderpreis für Start-ups: «Zum guten Heinrich».

Die weiteren Preisträger 2016

Die drei mit je 25‘000 Franken dotierten Kategorienpreise gingen an:

Bauten & Wohnen
Solaxess SA: produziert dank Nanotechnologie Photovoltaik-Module in diversen Farben.

Produktion & Konsum
Swiss Shrimp AG & Schweizer Salinen AG: bieten fangfrische Crevetten aus Schweizer Meerwasser an – ökologisch und nachhaltig produziert in Rheinfelden.

Transport & Mobilität
Elektrizitätswerk Obwalden & die Zentralbahn AG: bauen im Kanton Obwalden ein flächendeckendes Elektrotankstellennetz .

Thomas Vellacott fordert disruptives Denken und setzt auf Start-ups

Neben der Preisverleihung war ein kurzes Referat von Thomas Vellacott, CEO WWF ein weiteres Highlight der Preisverleihung. Vellacott forderte ein disruptives Umdenken und sich nach vorne zu orientieren. Er unterstrich die Bedeutung der Innovation für die Schweiz und den Klimaschutz und betonte die Bedeutung von Jungunternehmen, als er sagte: «Was Startups machen, ist match-entscheidend für die Schweiz.» Die höchste Schweizerin, Nationalratspräsidentin Christa Markwalder, hatte dies auch in Ihrem Referat bereits klipp und klar ausgedrückt.

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Fordert radikales Umdenken - Thomas Vellacott, CEO WWF Schweiz 

Insgesamt 500 Projekteingaben beim Zurich Klimapreis

Roland Betschart, Leiter Zurich Klimadialog, sagt: «Es ist faszinierend, welch unterschiedliche Projekte in diesem Jahr an uns herangetragen wurden. Das bestätigt uns als Zurich Schweiz einmal mehr darin, mit dem Klimapreis auf dem richtigen Weg zu sein.»

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Roland Betschart zieht eine positive Bilanz.

Seit der ersten Ausschreibung 2009 wurden insgesamt rund 500 Projekte eingereicht. Der mit insgesamt 150‘000 CHF dotierte Preis zeichnet Projekte aus, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Jury um den em. ETH-Professor René Schwarzenbach P. entscheidet unabhängig über die Preisträger. Vergeben werden ein Hauptpreis und drei Kategorienpreise sowie ein Sonderpreis für Start-ups.

Alles über die Gewinner 2016 auf www.klimapreis.zurich.ch