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Kleidung als mobiler Stromspeicher

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Forschern ist es gelungen, Baumwolltextilien so zu bearbeiten, dass sie Strom speichern können. Unsere Kleidung könnte dadurch bald zum leistungsfähigen und flexiblen Akku für Handys oder MP3-Player werden.

Kleidung wird bald zum mobilen Stromspeicher

Kleidung wird bald zum mobilen Stromspeicher. Foto: © Thinkstock / Hemera

Um ein Kleidungsstück aus Baumwolle zum Energiespeicher werden zu lassen, verwandeln Forscher der University of South California das Textil in eine Art flexible Kohlefaser. Dafür tauchen sie die Kleidung in eine Fluorid-Lösung, lassen sie trocknen und «backen» sie anschliessend in einem Ofen bei hohen Temperaturen unter Entzug von Sauerstoff. Zur Verbesserung der Ladefunktion werden schliesslich Nanopartikel der Chemikalie Manganoxid hinzugefügt.

Dieses erfolgreich getestete Verfahren macht es nicht nur möglich, Energie in Kleidung zu speichern. Auch die Verwendung für flexible, stoffartige Elektronikgeräte ist denkbar. «Wir werden bald aufrollbare Telefone und Laptops auf dem Markt sehen», erklärt der an der Studie beteiligte Forscher Xiadong Li, Professor für Maschinenbau, dazu gegenüber Pressetext.

Quelle: Pressetext, Text: Bianca Sellnow


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