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Im letzten Jahr wurde in erneuerbare Energien so viel investiert, wie nie zu vor. Erfahren Sie hier, was als Gründe dafür vermutet werden. Weiterlesen
Im Gebiet Schweissmatt im luzernerischen Inwil soll die bisher grösste Solaranlage der Schweiz errichtet werden. Die Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) kauften das 15 Hektar grosse Terrain, das einer Fläche von rund 20 Fussballfeldern entspricht ursprünglich für den Bau eines Kernkraftwerks. Mit dem geplanten Atomausstieg änderten sie ihre Pläne und setzen nun auf nachhaltige und erneuerbare Energien.
So soll die geplante Solaranlage aussehen. Foto: CKW.
Rund 25 Millionen Schweizer Franken nehmen die CKW zur Finanzierung der Photovoltaik-Freiflächenanlage in die Hand, die laut Planungen 2014 fertig gestellt werden soll. Jährlich sollen so rund 10 Millionen Kollowattstunden Strom produziert werden. Das entspricht der Versorgung von etwa 2200 Schweizer Haushalten, die damit ganz im Sinne der Energiewende mit «grünem» Strom versorgt werden können.
Damit die Entwürfe zügig Gestalt annehmen können, wurde das Projekt bereits den betroffenen Gemeinden und den zuständigen kantonalen Departements vorgestellt. Nun laden die CKW auch Umweltverbände ein, an der Ausgestaltung des Projekts mitzuwirken.
«In der Schweiz gibt es bisher keine Anlage dieser Grösse und somit auch noch keine Erfahrungen», so Thomas Kiehl auf die-energie-bin-ich.ch. Daher wollen die CKW mit der Hochschule Luzern kooperieren, um die im täglichen Betrieb erlangten Erkenntnisse auswerten zu können. Denn gerade im Bereich der Netzwerkstabilität gibt es bisher noch kaum Anhaltspunkte.
Mehr zum Thema Solarenergie und zur Energiewende finden Sie unter die-energie-bin-ich.ch, dem Öko-Energieblog für Basel.
Quelle: die-energie-bin-ich.ch Text: Miriam Dippe

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