
Tanja Gutmann, Model und Moderatorin gestattet einen Blick hinter die Kulissen und offenbart ihr Herz für Tiere und Mitmenschen. Weiterlesen

Auf dem 8. NATUR Kongress in Basel suchen Interessierte und Fachleute nach realisierbaren Lösungen die Zukunft nachhaltiger zu gestalten. Weiterlesen

Greenpeace erarbeitete mit Mitwirkung weiterer Organisationen einen Workshop zum Thema Energiewende. Was die Diskussion ergeben hat, lesen Sie hier. Weiterlesen
Der Schweizer Tourismus-Verband und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL organisierten gemeinsam einen Workshop zum Thema «Energetische und/oder touristische Nutzung der Landschaften in der Schweiz». Was dabei erarbeitet wurde, erfahren Sie hier.
Wobei zieht die Schweiz mehr Nutzen aus der Landschaft? Durch den Bau von Energiequellen oder dem Tourismus? Foto: © berggeist007 / pixelio.de
Das Thema der energetischen und/oder touristischen Nutzung der Landschaft ist im Zeichen der Energiewende von besonderer Aktualität, denn der forcierte Zubau von Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit den Auswirkungen derartiger Anlagen auf die Landschaft und damit auf den Tourismus.
Den Wert der Landschaft für den Tourismus schätzt das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco 2002 auf 70 Milliarden Schweizer Franken. Im Gegensatz zum Städte- und Geschäftstourismus, bei dem weitere Faktoren wie Mobilität, Beherbergung oder das kulturelle Angebot die landschaftlichen Qualitäten übertrumpfen können, stellt in peripheren Gebieten und Bergregionen eine intakte Kultur- und Naturlandschaft den wichtigsten Reisegrund dar.
Die Energieszenarien des Bundesrates vom Mai 2011 (die aktuellen Eckwerte des Bundesrates lagen zum Zeitpunkt des Workshops noch nicht vor) erhöhen den Druck auf die peripheren Gebiete und Bergregionen. Zur Vorbereitung des Ausstiegsbeschlusses aus der Kernenergie stellte der Bundesrat damals unter anderem ein Szenario «neue Energiepolitik», Angebotsvariante D&E fossil-dezentral und erneuerbare Energien Stromproduktionszahlen vor. Dieses Szenario führt zu folgenden Konsequenzen bezüglich benötigter Anlagen:
Am Workshop wurden die Konflikte und Synergien zwischen touristischer und energetischer Nutzung der Landschaft anhand von Fallbeispielen gezeigt:
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Roman Hapka, SL-FP |
Mont Crosin (BE): Le parc éolien est-il compatible avec le tourisme? Mont Crosin: Ist der Windpark verträglich mit dem Tourismus? |
| Nadeschda Hoidn Wiede, ewz |
Windpark Lumbrein (GR): Windpark am Rande des Skiparadies Parc éolien Lumbrein: Un parc éolien au bord d’un paradis de ski |
| Walter Steuri, Verein Bachlägernfall |
Bachlägernfall Grindelwald (BE): Dürfen Wasserfälle der Stromproduktion geopfert werden? Bachlägernfall: Doit-on sacrifier des chutes d’eau à la production d’électricité |
| Heinz Rieder, Gemeinde St. Antönien |
St. Antönien (GR): Solarkraftwerk am Chüenihorn St. Antönien: Une usine solaire au Chüenihorn |
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